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February 11 2010
HTML 5 … und alles wird besser!

Wenn man auf Wikipedia nach HTML5 sucht, ist man nach dem Lesen des Artikels so unwissend wie zuvor. Vorausgesetzt, man hat, wie ich, keine Ahnung von WHATWG, W3C, SGML oder DOM 5. Aber seit gestern Abend habe ich mich einfach verliebt … danke YouTube HTML5Beta.
Heinz Wittenbrink hat auf seinem Blog Lost&Found die verschiedenen Möglichkeiten von HTML5 gesammelt und auf Twitter einen Link gepostet, der eine Visualisierung einer Twittersuche in HTML5 zeigt. Und wie man hier sieht: Das Internet wird jetzt womöglich erstmals richtig ästhetisch.
HTML ist ja bekanntlich die Programmiersprache Seitenbeschreibungssprache (Danke, Oliver!)für Websites. 1992 erstmals vorgestellt und damals nur rein textbasiert, entwickelte man sich weiter bis zu HTML 4.01 und weiter auch noch XHTML 2.0 Mit HTML5 steht eine überarbeitete Version vor der Tür … und die ersten Seiten zeigen die unglaublichen Möglichkeiten.
Apple wurde ja dafür kritisiert, Adobes Flash nicht zu unterstützen … nicht am Verkaufsschlager iPhone, noch am kommenden iPad. Steve Jobs baut schon jetzt auf HTML5. Und dank Oliver und seinem Beitrag über HTML5 und Videos bin ich nun auch auf die Beta-Version für YouTube aufmerksam geworden.
Und das muss ich euch eindeutig empfehlen (deswegen auch der ganze Eintrag): Ich bin ja aktuell ständiger Netbook-Nutzer (das leistungsstarke Notebook steht am Studienort, ich verweile in meinem Heimatort), und habe nun die HTML5-Beta auf YouTube aktiviert (aktuell unterstützte Browser: Apple Safari 4+, Google Chrome und Microsofts Internet Explorer mit Google Chrome Frame; keine Ahnung warum Mozilla Firefox, zweitstärkster Browser, noch nicht unterstützt wird).
Hier, auf http://www.youtube.com/html5 kann man es aktivieren. Und es ist wirklich ein unglaublicher Unterschied. Bisher baute YouTube ja auf Flash, und so gewöhnte man sich an Ruckeln und manch lange Wartezeiten. Seit ich HTML5 aktiviert habe, ist es unglaublich schnell, und selbst am schwachen Netbook sind die Videos schnell geladen und ruckeln überhaupt nicht!
So bin ich weiter unglaublich gespannt, was noch alles mit HTML5 passieren wird. Ich freu’ mich zumindest seit gestern total drauf.
January 31 2010
iPad – Der Revolution so nah?

Der iPad ist seit seiner Präsentation bei der Apple Keynote in aller Munde. Manche schwärmen schon jetzt davon, andere finden nach und nach immer mehr Kritikpunkte. Ich habe die Präsentation nur am Rande mitverfolgt und habe auch selbst eine Meinung dazu. Hier und heute versuche ich mal ganz einfach, die verschiedenen Ansichten einzufangen.
Helge erklärt, warum der iPad trotz so manch fehlender Option und falscher Technik trotzdem zum Megaseller wird. Robert beschreibt auf “Nur ein Blog”, welche Zielgruppe perfekt für den iPad wäre. Die Redakteure von Basic Thinking sind hingegen der Ansicht, dass niemand wirklich den iPad braucht … zurzeit zumindest. Gerhard ist zwiegespalten: Ist es nun eine Revolution oder doch nur Technikschrott? Wilhelm Zsolt vom Standard ist sich auch noch nicht sicher, ob dieses Ding denn irgendjemand braucht.
Aber vor allem war der iPad auf Twitter ein großes Thema: Ich habe sogar schon erklärt, dass ich ihn mir irgendwann (wahrscheinlich so wie das iPhone in der dritten Generation) kaufen werde. @Kratochvil meinte (leider ist er protected), dass er genau auf so etwas gewartet hatte, seit damals die ersten Tablets auf den Markt kamen. Viele kritisier(t)en wieder einmal, dass Flash nicht unterstützt wird.
Dann darf also meine Meinung nicht fehlen:
Der Hype war, für meine Verständnisse, genial angelegt von Apple. Vielleicht wusste man, dass das auf den ersten Blick nicht nach der angekündigten großen Revolution aussehen wird. Ist es denn nun die große Revolution? Oder doch nur (huch, der Witz läuft schon seit Tagen auf Twitter) ein iPhone für sehbehinderte Pensionisten?
Mir gefällt es: Die Steuerung ist intuitiv (hach, eben die typische iPhone-Steuerung), die Idee dahinter großartig. Das Ding zwischen iPhone und Computer. Vielleicht wirklich um einiges sinnvoller als so manches Netbook (welche ja von Herrn Jobs furchtbar kritisiert wurden). Beim Bücherlesen ist das iPad schöner als der Kindle von Amazon, das Schreiben wird wahrscheinlich durch das überarbeitete iWork ein Hammer. Überhaupt erscheint es mir, dass erst dieses Produkt den Ausdruck “Notebook” verdient hat. Schade, dass dieser schon vergeben ist.
Sehr, sehr lustig finde ich hingegen, dass der Buchmarkt von Apple “iBook” heißen wird. Wisst ihr noch, was das früher einmal war? Genau, die Einsteiger-Notebooks von Apple, die damals ja ungefähr so bunt wie die iMacs waren.
Und ist es nun eine Revolution?
Ja. Eindeutig. Denn der Preis wird durch Mobilfunkverträge weiter vermindert werden. Die Leute werden es anfangs aus Neugier, dann aus Überzeugung kaufen. Das iPad macht Tablet PCs zum ersten Mal salonfähig. Und tötet ganz nebenbei Flash (was ja mitunter gar nicht mal so schlecht ist). Also ja. Es wird ein Produkt für die Masse sein, neben dem Buch- womöglich auch den Zeitungsmarkt revolutionieren, und Steve Jobs wird wohl wieder ganz erfreut in seinen Stuhl sinken und darüber nachdenken, was jetzt noch so zu tun ist.
Ich kann mir das iPad in vielen Bereichen unseres Lebens vorstellen. Es umfasst so viele Möglichkeiten, und ist gleichzeitig so kompakt, dass ich mich schon richtig darauf freue, dieses Ding irgendwann einmal in naher Zukunft in der Hand halten zu können.
Was aber wirklich das Genialste an Apple ist: Die Vermarktung. Durch den Hype landen sie in allen Zeitungen, meist auf der Titelseite. Und so wissen meine Eltern, ohne dass ich ihnen stundenlang erklären muss, was das nun genau ist, was dieser Steve Jobs da vor vier Tagen vorgestellt hat. Ein iPad natürlich. Und das ist mir bisher bei noch keinem Technikschrott passiert.
photocredits: http://www.apple.com/at/

November 11 2009
Digitale Einblicke
Im Gegensatz zu meiner dreiwöchigen iPhone3Gs-Testmöglichkeit bin ich bei „Digitale Einblicke“ in etwas komplett Anderem gelandet. Der Standard arbeitet gemeinsam mit den webguerillas zusammen und schenkt 25 Menschen aus Österreich (und 25 Leute aus der Schweiz) einen Blackberry Curve 8520. In 14 Tagen sollen 14 Aufgaben gelöst werden, und am Schluss soll man sehen, was für Leute das eben sind, die man heutzutage sehr verallgemeinernd als „Generation Web 2.0″ beschreibt.
Generation Web 2.0?
Aber was genau ist die „Generation Web 2.0″ eigentlich? Erstens geht es dabei um das Internet, zweitens um die Art der Nutzung: War es früher üblich, Inhalte einfach nur zu lesen oder sich anzusehen, so ist es heute immer mehr gebräuchlich, selbst im Netz aktiv zu werden. Kommunikation, Dialog, Vernetzung und Interaktivität stehen im Vordergrund. Das geschieht häufig in Social-Media-Plattformen wie Facebook, Twitter und Co., wo Gedanken, Bilder, Videos etc. mit anderen Usern geteilt werden. Kurzum: Mit der Generation Web 2.0 ist eine neue Internet-Generation entstanden.
Das Web und die „reale Welt“
Genau diese Generation steht beim Projekt „Digitale Einblicke“ im Mittelpunkt. Was bewegt die Menschen dieser Generation? Was bedeutet Freundschaft für sie? Welche Rolle spielen neue Medien in ihrem Alltag, in ihrem Leben? Gibt es noch ein „reales Privatleben“? Oder hat sich am Ende mit Web 2.0 eigentlich gar nicht so viel verändert?
Was ich mir erwarte
Zuallererst ist es natürlich cool, dass ich mir den Blackberry Curve nach Abschluss des Projektes auch noch behalten darf. Obwohl ich persönlich nie mit einem Blackberry geliebäugelt habe (erscheint mir immer noch als viel zu sehr business).
Das Projekt selbst klingt jetzt, so vor dem Beginn, sehr interessant. Ich bin schon gespannt, was da nun so passiert mit den 25 Teilnehmern. Haben wir noch ein „reales Privatleben“? Ich bin der Meinung, dass wir eines haben. Nur eben etwas abgeändert zu den Privatleben der „normalen Menschen“. Die 14 Tage mit den 14 Aufgaben werden wahrscheinlich sehr anstrengend werden, aber ich bin gewappnet.
Was ihr euch erwarten dürft
Wahrscheinlich leider noch weniger Einträge in den kommenden zwei Wochen. Aber falls es sich zeitlich ausgehen wird, möchte ich zusammenfassende Erfahrungsberichte hier online stellen. Und nach Ablauf des Projektes möchte ich auch noch den Blackberry Curve 8520 durchleuchten.

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